Der Mont Ventoux – Sommer wie Winter ein besonderer Ort

Der Mont Ventoux – Sommer wie Winter ein besonderer Ort

Der Riese der Provence, der Mont Ventoux, taucht halb verdeckt auf, mit Wolken, die seine kahlen, weißen Höhen verbergen und ihn in ein geheimnisvolles Licht tauchen. Wenn der Mistral die Wolkenkrone vertreibt, erscheint aus den umliegenden Dörfern und Straßen eine kahle Silhouette, einsam in ihrer Unermesslichkeit. Beeindruckend aus der Ferne, offenbart dieser Gipfel viele Geheimnisse, wenn man ihn betritt.

Mit dem Fahrrad, zu Fuß oder mit dem Auto – es gibt keine richtige Art, ihn zu bezwingen, aber nur die Frühaufsteher können ihn zähmen. Während Wanderer die alten Hirtenpfade nutzen, die seit sieben Jahrhunderten unter dem Schutz von Eichen und Kiefern, die die Hänge des Ventoux begrünen, erhalten geblieben sind, teilen sich Radfahrer und Autofahrer die Asphaltstraße, die ihre dunkle Linie über das kalkweiße, kahle Massiv des Mont Ventoux zieht. Doch der Aufstieg ist nicht die einzige sportliche Erfahrung, die der Mont Ventoux zu bieten hat: Auf halber Höhe lädt der Mont Serein zu Pony- und Pferdeausflügen, Abfahrten mit Elektrotrottinetten und Devalkarts sowie zu Kletterabenteuern im Hochseilgarten oder auf einem elastischen Trampolin ein – so viele Möglichkeiten für abwechslungsreiche Erlebnisse, die jedem Familienmitglied einen Nachmittag in den Bergen versüßen. Und schließlich, wenn der Winter kommt und der Wind dreht, verschwindet der Kalkstein unter dem Schnee, das Grau wird weiß; die Wanderer greifen zu Schneeschuhen, und um die jährliche Wiedereröffnung der Skistation zu feiern, erfolgt die Abfahrt vom Berg auf Skiern.

Auch wenn er sein Erscheinungsbild im Laufe des Jahres nicht verändert und seinem blassen Profil treu bleibt, spielt der Mont Ventoux gerne Chamäleon, passt sich den Jahreszeiten an und bietet immer mehr sportliche Möglichkeiten – perfekt für einen Ausflug allein oder mit der Familie.